Die Spielleute Minniglich

Es wollt' ein Bauer...
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Dieses recht derbe Lied stammt wohl aus dem "Zupfgeigenhansl'", ein sehr verbreitetes Liederbuch der Wandervogelbewegung des frühen 20. Jahrhunderts. Als "Zupfgeige" bezeichnete man die damals erfundene Gitarrenlaute, die heute bei Mittelalterbands sehr weit verbreitet ist und genauso gespielt wird wie eine Gitarre (im Unterschied zur "echten" Renaissancelaute).

Geistliche, Müller, Bäcker und Metzger sind oft Ziel des Spotts in solchen Liedern. Erstere hielt man aufgrund des Zölibats für ewig lüstern, den Anderen sagte man nach, sie betrügten den "ehrlichen Bauern", indem sie Mehl einbehielten, zu kleine Brote backten oder "unübliches Gebein" unter den Braten mischten.